Im Hambicamp2.0 in Morchenich waren wir sehr gut aufgehoben. Wir lernten uns untereinander kennen und am Lagerfeuer am Vorabend wurden Geschichten aus dem Klimaaktivismus erzählt, zB das der Hambi einer der wenigen autonomen Räume in Europa ist. Freiräume und Camps wie im Morchenich sind so wichtig für eine lebhafte Demokratie!
Los ging es dann zum Tagebau Inden und unserer Kundgebung am Kraftwerk Weisweiler. Die Schornsteine stehen dafür, wie die Zukunft von jungen Generationen und die Lebensgrundlagen der Menschen im globalen Süden tagtäglich verheizt werden.
Dagegen stehen wir auf!
Gegen faule Kompromisse mit Unternehmen im fossilen Kapitalismus.

Lautstark rollten wir in die Stadt. Auf dem Markt, von dem Rathaus in Aachen widmeten wir und dem Thema: Grenzen in Europa.
Wir erfreuen uns an Reisefreiheit ohne Grenzkontrollen in Europa. An der Außengrenze sterben sie zu Tausenden im Mittelmeer. Familien, die Hilfe suchen, werden in Camps eingesperrt. Gewaltvolle Pushbacks sind Alltag. Wir sagen NEIN zur GEAS! Für eine humane Asylpolitik und Rettung im Mittelmeer! Kurz: Menschenwürde.
Sowohl die Seebrücke Achen, als auch wir hielten eine Rede. Aaron Auge spielte "If it isn't us" und wir wurden von einer Küfa (Küche für alle) bekocht.

Am Abend des 21.05. war es soweit: Im fünften Jahr von OKNB überqueren wir erstmalig eine nationale Grenze.
Damit sind wir international.
Wir wissen nicht was auf uns zukommt aber wir freuen uns auf gemeinsamen Protest für Klimagerechtigkeit in Europa und darüber hinaus.
